Hamada

Hamada erzählt die ungewöhnliche Geschichte einer Gruppe von Freunden, die in einem Flüchtlingscamp in der Sahara untergebracht sind. Ein Feld voller Tretminen und die zweitgrößte militärische Mauer der Welt trennen die Jugendlichen von ihrer Heimat. Doch gemeinsam nutzen sie ihre Kreativität, um den Alltag im Flüchtlingscamp hinter sich zu lassen und sich eine andere Wirklichkeit zu erschaffen.

„Domínguez Serén zeigt, wie wirkungsvoll Humor sein kann, um das Thema Menschenrechte in den Fokus zu stellen (…) Ein Werk mit aussagekräftigen Bildern und einem beeindruckenden Tondesign.“ CHRIS FRIESWIJK, CINEUROPA

S 2018, 89 min, OmeU Regie: Eloy Domínguez Serén

Der Filmregisseur Eloy Domínguez Serén (1985) lernte die Flüchtlingscamps der Sahara kennen, als er dort einen Freiwilligendienst als Lehrer an einer Filmschule leistete. Er hat auch als Filmkritiker gearbeitet und war in der Jury der Jungen bei der Biennale in Venedig 2010. Seine Kurzfilme und sein Erstlingswerk No cow on Ice haben weltweit Preise bekommen. Nun arbeitet er im nördlichen Polarkreis an dem Film The darker it gets.

Eloy war Gast bei Berlinale Talents 2017, und Hamada hat Auszeichnungen unter anderem in Festivals wie Cinéma du Réel, Gijón International Film Festival, Barcelona, Tempo oder Porto/Post/Doc erhalten.

Der Vorführtermin wird ab Mitte Oktober bekanntgegeben / Filmgalerie

 Eloy Domínguez Serén
Eloy Domínguez Serén