Schwarze Augen

Die vierzehnjährige Paula befindet sich mitten in der Pubertät, als sie den Sommer bei Verwandten, die sie kaum kennt, verbringen muss. Im Dorf Ojos Negros bekommt sie die familiären Spannungen zu spüren, die durch die Krankheit ihrer Großmutter deutlicher werden. Um der beklemmenden Atmosphäre zu entkommen, verlässt Paula immer öfter das Haus. Dabei lernt sie die gleichaltrige Alicia kennen. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, und am Ende wird Paula bewusst, was es wirklich bedeutet, erwachsen zu werden.

„Die sanfte Musik von Refree begleitet den ganz eigenen Rhythmus des Films. Das wird vor allem spürbar in der Verbindung zwischen der Hauptperson und ihrer besten Freundin, und auch wenn es um andere Themen, die mit dieser Frauenfreundschaft zu tun haben, geht, wie z.B. die Frage, ob man im Heimatdorf bleibt oder es lieber verlässt.“ EULÀLIA IGLESIAS, FOTOGRAMAS

E 2019, 63 min, OmeU, Regie: Marta Lallana, Ivet Castelo

Ojos Negros ist das Erstlingswerk von Marta Lallana (*1994 in Zaragoza) und Ivet Castelo (*1995 in Vic), in Zusammenarbeit mit Iván Alarcón und Sandra García. Die beiden Drehbuchautorinnen und Regisseurinnen haben Audiovisuelle Kommunikation an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona studiert, und dieser Film ist ihrer Abschlussarbeit.

Bestes Erstlingswerk (Cinespaña Touluse), Bester spanischer Film (Festival Málaga 2019), Nominierung für den besten nicht katalanischen Film und die Beste Filmmusik (Gaudí Preise 2020), Nominierung für den Alternativpreis (Feroz Preise 2020), Nominierung als Bester Film (Int. Filmfestival von Buenos Aires 2020).

Der Vorführtermin wird ab Mitte Oktober bekanntgegeben / Filmgalerie

Marta Lallana und Ivet Castelo
Marta Lallana und Ivet Castelo