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Eröffnungsfilme!!
Kiko Veneno und Refree - DIE Sensation aus Spanien: Rumba, Flamenco, Pop, Rock und...
Deutschlandpremieren zweier cineastischer Ausnahmewerke.
   

 

 

So, 30.04. / 20.30 Uhr

Jazzclub im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Karten: www.jazzclub-regensburg.de, www.okticket.de

Eintritt: 18,- / 13,-

Dieses hochkarätige Münchener Tango-Quintett musiziert aus Liebe zum argentinischen Musikstil schlechthin. Tango wird hier zu bewusst ausgelebter Emotionalität und Individualität: Juan José Chuquisengo Piano - Teresa Brunnmüller Bandoneon - Beate Fischer Violine - James Ogle Violine - Achim Arbandt Kontrabass. „Baldosa floja“ bedeutet lockerer Pflasterstein oder wackelige Bodenfliese. Die Gehwege von Buenos Aires sind geprägt vom Bild loser Pflasterungen. Ein Moment des Innehaltens, ein Bruch im uniform gestalteten Boden, auf dem wir uns bewegen. Dies nimmt Baldosa Floja als Anlass zum Spiel mit dem Gleichgewicht und der Innovation, zwischen klassischem Tango Argentino und Astor Piazzolla als Quelle ihrer künstlerischen Gestaltung.

 

 

 

 

Fr, 28.04. / 20.30 Uhr

Ostentorkino, Adolf-Schmetzer-Straße 5

Karten: Ostentorkino, www.okticket.de

Eintritt: 18,- / 16,-

 

Kiko Veneno ist einer der ersten spanischen Musiker, der Flamenco, Pop und Rock auf innovative Weise miteinander fusioniert hat und gilt als wichtiger Bezugspunkt in der spanischen Musikgeschichte der letzten 40 Jahre. Er kam 1952 im katalanischen Figueres zur Welt, doch lebt er seit seiner Kindheit zwischen Cadiz und Sevilla. 1977 brachte er zusammen mit den Brüdern Rafael und Raimundo Amador unter dem Bandnamen Veneno das gleichnamige Album heraus, welches von der Kritik als die einflussreichste Platte der spanischen Pop-Musik bezeichnet wird. 1979 wirkte Kiko Veneno an dem bahnbrechenden Album La leyenda del tiempo der Flamenco-Legende Camarón de la Isla mit. Dafür komponierte er den Song „Volando voy“, der wahrscheinlich einer der am häufigsten gecoverten Rumbas aller Zeiten ist.

 

Mavi Garcias Auftritt ist ... laut! Die Installation „Erste Hilfe“, besteht aus krankentypischen Infusionsständern, bloß, dass keine einfache Kochsalzlösung in den bereitgehängten Beuteln ist, sondern, wie uns die Aufschriften unmissverständlich mitteilen, Charaktereigenschaften wie „Bescheidenheit“ oder „Mut“. Ist es etwa schon soweit mit uns gekommen, dass wir uns „Haltung“ (man könnte sicher auch Rückgrat sagen) intravenös zuführen lassen müssen? Wer solche Fragen aufwirft mit/in seiner Kunst, dem ist bange! Der erfindet keine neue Welt, der sieht das was ist radikal und ungeschönt und fordert Veränderung! Wer einem Stuhl Räder anschraubt, die aber nicht rollen können, sondern lediglich in der Luft kreisen, der will Verortung nicht nur mit dem süßlichen Begriff Heimatverbundenheit übersetzt wissen. Und das Affenkostüm im Strom geschredderter Akten? Obsiegt die Bürokratie tatsächlich über den Animalismus des Individuums, muss, wer überleben will, sich wirklich uniformieren und seinen Instinkten absagen?
Mavi Garcia zeigt uns die Grenzen der Welt, in der wir leben.“

Stefan Skowron, 2016

 

Ausstellungsdauer: 06.04 – 06.05.
Neuer Kunstverein, Schwanenplatz 4

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