KINO 2017

 

 

ERÖFFNUNGSFILME

27.04. & 29.04.

 

Der fabelhafte Sabicas

Do, 27.04. / 20.30 Uhr, Ostentorkino
E 2012, 86 min, OmeU, Regie: Pablo Calatayud

 
 

Zehnter Geburtstag

Sa, 29.04. / 18.30 Uhr und So, 14.05. / 18.30 Uhr , Filmgalerie
E 1998, 50 min, OmdtU, Regie: Alber Ponte

 

 

LANGFILMPROGRAMM I

30. April - 05. Mai

 

 

Busca por dentro

So, 30.04. / 18.30 Uhr, Filmgalerie *

Col 2016, 90 min, OmeU, Regie: Marino Aguado Varela und César Gálviz

Dieser Dokumentarfilm erzahlt vom Leben und Schaffen des legendaren kolumbianischen Salsa-Musikers und Komponisten Jairo Varela Martinez. Die historischen Recherchen und neuentdecktes Material werden untermahlt von Interpretationen seiner Lieder durch bedeutende kolumbianische Musiker: Toto la Momposina, El Cholo Valderrama, Superlitio, Choquibtown, Bahia, Siam, Orquesta Calibre, Herencia de Timbiqui und Bambazulu.

Ein Film fur alle Salsa-Liebhaber und Fans der lateinamerikanischen Musik.

* Anschließendes Filmgespräch mit den Leitern des Festivals Panorama Colombia Berlin: Jose Luis Urriago Novoa, Fernando Huerta und Cristian Leon Buitrago

 

 Das Schweigen der Gewehre

So, 30.04. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
Mo, 01.05. / 12.00 Uhr, Filmgalerie *
Col 2017, 120 min, OmeU, Regie: Natalia Orozco

 


 

 

 

 

 

 

Die Journalistin und Cineastin Natalia Orozco beleuchtet in dieser Dokumentation, die wie ein Polit-Thriller wirkt, den Friedensprozess und die Verhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen: vier Jahre voller Schwierigkeiten, Angste, Herausforderungen und Hoffnung…

Erster Film über den Friedensprozess in Kolumbien.

* Anschließendes Filmgespräch mit den Leitern des Festivals Panorama Colombia Berlin: Jose Luis Urriago Novoa, Fernando Huerta und Cristian Leon Buitrago

 

 

X 500

Mo, 01.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie *
Col 2016, 108 min, OmeU, Regie: Juan Andrés Arango


Der Film erzahlt drei parallele Geschichten, die in Kolumbien, Mexiko und Kanada spielen. Junge Menschen sind hier auf der Suche nach einem besseren Leben und einem Platz in der Welt. Dabei werden Themen wie Immigration, Gewalt und Diskriminierung behandelt.

Ausgezeichnet mit dem Preis Cinemex 2016 fur den Besten Film Mexico Primero beim Internationalen Filmfestival von Los Cabos.

* Anschließendes Filmgespräch mit den Leitern des Festivals Panorama Colombia Berlin: Jose Luis Urriago Novoa, Fernando Huerta und Cristian Leon Buitrago

 

Der Schamane und die Schlange

In Zusammenarbeit mit Heimspiel Filmfest
Mo, 01.05. / 20.30 Uhr, Filmgalerie *
Col 2015, 125 min, OmdtU, Regie: Ciro Guerra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser besondere Film nimmt den Zuschauer mit auf eine atemberaubende Reise ins Innerste des sudamerikanischen Regenwaldes. Regisseur Ciro Guerra zeichnet mit viel Poesie eine ethnographische Studie über den Kolonialismus, die auf den  Tagebuchern zweier Forschungsreisender basiert. „El Abrazo de la Serpiente“ war fur den Oscar nominiert und wurde in Cannes ausgezeichnet. Er würde auf dem 7. Heimspiel-Filmfest in Anwesenheit des charismatischen Hauptdarstellers Jan Bijvoet gezeigt. Sascha Keilholz, der das Heimspiel-Festival leitet, präsentiert ihn anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von cinEScultura.

* Anschließendes Filmgespräch mit den Leitern des Festivals Panorama Colombia Berlin: Jose Luis Urriago Novoa, Fernando Huerta und Cristian Leon Buitrago

 

 

Die Donnerstagswitwen

Di, 02.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
Arg 2009, 123 min, OmeU, Regie: Marcelo Piñeyro


Im reichen Wohnviertel Altos de la Cascada lebt man abgeschottet von der Außenwelt in einem vermeintlichen Idyll. Doch eines Morgens wird die Ruhe durch eine grausige Entdeckung gestört: In einem Swimmingpool schwimmen drei Leichen. Die Anwohner bemühen sich, den Fund als Unfall abzutun, doch in dieser Welt der Reichen und Schönen brodelt es unter der Oberfläche – eine Parabel auf das Argentinien der „Corralito-Krise“.

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Claudia Piñeiro, ausgezeichnet mit dem Preis Clarín 2005.

Der nackte Bildschirm

Di, 02.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
Nic 2014, 93 min, OmeU, Regie: Florence Jaugey

 

 

 

 

 

 

 

 In der ganzen Welt werden Liebesgeschichten auf Handybildschirmen geschrieben. Aber was passiert, wenn Privates öffentlich wird? Alex stammt aus einer wohlhabenden Familie und ist in seine Kommilitonin Esperanza verliebt. Als Octavio, der aus bescheidenen Verhältnissen kommt, Alex kennenlernt, beschließt der eifersüchtige Junge, alle anderen von Alex fernzuhalten und bringt das Handy des Freundes an sich. Doch als er ein Video veröffentlicht, das Alex und Esperanza beim Sex zeigt, nimmt das Unheil seinen Lauf.

 

 

 

Mauern

Mi, 03.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2015, 80 min, OmeU, Regie: Pablo Iraburu, Migueltxo Molina

Durch die Flüchtlingskrise und den Wahlsieg Donald Trumps ist das Thema so aktuell wie nie: Immer mehr Länder auf der Welt wollen mit Grenzmauern die illegale Einwanderung stoppen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Menschen, die unmittelbar von einer solchen Mauer betroffen sind. Dabei soll weder die Existenz noch die Effektivität solcher Abgrenzungen bewertet werden, sondern es wird klar, dass die Menschen auf beiden Seiten der Mauer vieles gemeinsam haben, z. B. den Wunsch, glücklich zu sein.

Stille im Land der Träume

Mi, 03.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
Ecu 2013, 94 min, OmdtU, Regie: Tito Molina

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Tod ihres Mannes ist es im Leben der alten Frau, die in diesem leisen Film die Hauptrolle spielt, still und einsam geworden. Dem grauen Alltag entflieht sie in ihre Träume. Vor ihrem Haus liegt eine magische Welt, in der das Meer ohne Worte zu ihr spricht. Nichts passiert, bis eines Tages ein streunender Hund in ihr Leben tritt. Ein Film, der das unabwendbare Schicksal des Menschen würde voll und in Schönheit darstellt. 2015 wurde er ausgewählt, Ecuador bei der Vorauswahl für die  Oscarnominierungen zu vertrete.

 

Lubaraun

Do, 04.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
Nic 2014, 65 min, OmeU.
Regie: María José Álvarez und Martha Clarissa Hernández

Diese ethnographische Dokumentation gibt der Gemeinschaft der Garífuna, die in der Karibik zwischen Nicaragua und Honduras leben, eine Stimme. Der Volksstamm kämpft seit dem Kolonialismus mit großer Beharrlichkeit für den Erhalt seiner kulturellen Identität. In diesem bewegenden Film begeben sich einige Stammesangehörige auf eine Reise nach Honduras, um den Spuren ihrer Vorfahren zu folgen.

Ich bin immer noch

Do, 04.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
Per 2013, 123 min, OmdtU, Regie: Javier Corcuera

 


 

 

 

 

 

 

 

Der Dokumentarfilm Sigo siendo (Kachkaniraqmi) ist eine musikalische Reise durch Peru, die uns zu Musikern aus den drei grosen geographischen Zonen des Landes führt (Sierra, Selva und Costa). Der Film erzählt nicht nur die persönliche Geschichte dieser Menschen, sondern die eines Landes, dessen Identität noch heute von groser kultureller und sprachlicher Vielfalt definiert wird.

Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm auf zahlreichen Festivals in der ganzen Welt.

 

Die Furien

Fr, 05.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2016, 125 min, OmeU, Regie: Miguel del Arco

Völlig überraschend teilt die 70-jährige Marga ihren drei Söhnen mit, dass sie ihr Sommerhaus an der spanischen Küste verkaufen wird. Falls die drei Brüder ihre Habseligkeiten aus dem Haus behalten wollen, sollen sie diese schnellstmöglich abholen. So kommt es zu einem unverhofften Familientreffen. Der älteste Bruder Héctor möchte die Gelegenheit nutzen, um seine Hochzeit mit einer Frau zu feiern, mit der er seit mehr als 15 Jahren zusammen lebt. An diesem Wochenende kommen alte Konflikte an den Tag.

Ausgezeichnet mit dem Premio Ciudad de Tudela in der Kategorie Bester Film auf dem Festival Ópera Prima in Tudela.

 

 

Sarasate, der Meister der Geige

Fr, 05.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2016, 76 min, OmeU, Regie: Joaquín Calderón

 

 

 

 

 

 

Sarasate, el rey del violin” ist ein Dokumentarfilm uber die polnische Geigerin Anna Radomska, die das Leben und Werk des grosen spanischen Geigers Pablo Sarasate recherchiert hat. Sie macht sich auf die Reise, um mit Menschen zu sprechen, die eine wichtige Rolle in Sarasates Leben spielten. So kommt z.B. Javier Trias de Mena, der einzige noch lebenden Verwandte des Musikers, zu Wort. Im Laufe des Films erfahrt der Zuschauer einige Geheimnisse aus Sarasates Leben.

* in Anwesenheit des Regisseurs 

  

CINESTRENO

Sa, 06.05. & So, 07.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie, OmdU

 

 Zum vierten Mal präsentiert cinEscultura die Rubrik cinEStreno: Deutschlandpremieren von spanischen, künstlerisch anspruchsvollen Filmen, die gleichzeitig ein breites Publikum ansprechen. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf zwei cineastische Ausnahmewerke. 

 

VOR DEINER TÜR   BOMBAY GOA EXPRESS
 

Sa, 06.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2016, 93 min, OmdtU, Regie: Eduard Cortés

in Anwesenheit des Produzenten

 

So, 07.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2014, 98 min, OmdtU, Regie: Juan Estelrich

*in Anwesenheit des Regisseurs 

 

  5. KURZFILMPREIS CINESCULTURA 

Sa, 06.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie, OmdU

Der Premio cinEScultura geht an spanischsprachige Kurzfilme, die ästhetisch anspruchsvoll sind, in besonderer Weise spanische oder lateinamerikanische (Film-)Kultur widerspiegeln und sich sowohl fur schulische und universitäre Lehre als auch für die Forschung eignen. 2017 wird der Preis zum fünften Mal vergeben. 

FINALISTEN  

LA INVITACIÓN14’ (Susana Casares)

EL BAILE DE LOS INFANTES8’ (Jokin Pascual, Javier Dampierre)

UN LUGAR12’ (Ivan Fernandez de Córdoba)

MADE IN SPAIN11’ (Coke Rioboo)

LAS RUBIAS17’ (Carlota Martinez Pereda)

DANTZARIAK17’ (Axier Salaza)

LAS REGLAS DEL SUBJUNTIVO11’ (Leticia Torres)

TIMECODE15’ (Juanjo Gimenez)

 

 

KURZFILMPROGRAMM 2017 - JUBILÄUM I

So, 07.05. / 16:00 Uhr, Filmgalerie

  

Ringo
Katalunien 2016, 13 min, OmeU, Regie: Adrià Pagès Molina

Eines Tages fängt Irenes Großmutter an, sich seltsam
zu verhalten und verkündet: „Ich bin Ringo Starr.”
Ist es Demenz oder der Geist des berühmten Schlagzeugers?

 

 

 

Fishura
Baskenland 2016, 7 min, OmdtU, Regie: Bárbara Rivas

Irene blinzelt nie. Sie könnte es zwar, aber sie hat Angst, die wichtigen Momente im Leben zu verpassen.
 

   

 

On the roof
Katalunien 2015, 11 min, OmdtU Regie: Damià Serra

Ein paar Freunde steigen jeden Tag aufs Dach, um
einem nackten Mädchen beim Sonnenbaden zuzusehen. Aber einer interessiert sich mehr für den Nachbarn, der nebenan duscht.
 

 

   

 


Lucrecia
Valencia 2016, 13 min, OmeU, Regie: Eva Marín

Eine fast 50-jährige Schauspielerin erhält keine
Rollenangebote mehr und sucht verzweifelt Arbeit, um
ihre Rechnungen zahlen zu können.

 

   

 

Anormal
Baskenland 2015, 16 min, OmeU, Regie: Aitor Gutiérrez

Drei Senioren spionieren einer Frau mit ihren Ferngläsern hinterher. Eines Nachts werden sie zu Zeugen eines Vorfalls, bei dem es kein Zurück gibt.

   

 

Don´t leave me
Katalunien 2015, 14 min, OmeU, Regie: Laura Jou

Laura möchte wieder mit ihrem Ex-Freund Luis zusammen sein. Doch der hat keine Lust, und Laura entwickelt absurde Strategien, um ihn zurück zu gewinnen.

   

 

Don Miguel
Baskenland 2014, 6 min, Omeu, Regie: Kote Camacho

Eugenio drängt Don Miguel, ihm bei einem Kreditantrag zu helfen. Doch statt zu unterschreiben, schlägt Don Miguel ihm einen Deal vor.

   

 

 

Einstein-Rosen
Galizien 2015, 9 min, OmeU, Regie: Olga Osorio

Sommer 1982. Teo meint, er habe ein Wurmloch gefunden. Doch sein Bruder Óscar glaubt ihm nicht, zumindest am Anfang …

   

 

 

KURZFILMPROGRAMM 2017 - JUBILÄUM II

So, 07.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
Kantabrien, Katalonien, Valencia, Asturien, und Baskenland, 81 min, OmeU.

 

 LA TARTA   ADRI   CAMINANTE   JANE, TARZÁN NO ERA TAN GUAY
     

 

 TRAS LOS NÚMEROS   AY PENA   ROL   APOLO 81
 

 

   

  

 

LANGFILMPROGRAMM II

08. Mai - 09. Juli

 

 

Familienspiele

Mo, 08.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2016, 94 min, OmeU, Regie: Belén Macías

 Nachdem Carmen ein ums andere Mal versucht hat, ihren Ehemann wieder fur sich zu gewinnen, beschliest sie, ihre Koffer zu packen und fortzugehen. Als Andres von ihrer Affare mit ihrem Friseur erfahrt, versucht er, sie zuruckzuerobern, indem er sich an seinen Rivalen hangt, um Informationen zu erhalten, die er gegen ihn verwenden kann. Wahrenddessen, mussen ihre Kinder, Santi und Lucia, schwierige Entscheidungen uber ihre jeweiligen Liebesleben treffen. Auserdem stehen die Familiengeschafte an einem Scheideweg, was jeden von ihnen betreffen wird. Belen Macias (Tarragona 1970), die fur ihr Werk Marsella 2014 fur zwei Goyas nominiert war, kehrt in ihrem dritten Langfilm zum Familiendrama zuruck, und prasentiert eine Komodie in Zusammenarbeit mit hervorragenden Schauspielern.

Die Nacht, in der meine Mutter meinen Vater umbrachte

Mo, 08.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2016, 93 min, OV, Regie: Inés París

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem Treffen mit Freunden setzt Isabel alles daran, ihren Ehemann Angel, der als Drehbuchautor arbeitet, dazu zu bringen, ihr eine Rolle im neuen Film seiner Exfrau Susana zu verschaffen. Gleichzeitig wollen die anderen Gäste den argentinischen Schauspieler Diego Peretti dazu uberreden, die Hauptrolle in diesem Streifen zu ubernehmen. Das Erscheinen von Isabels Exmann und seiner neuen Partnerin lasst den Abend ganz anders verlaufen als erwartet.

Diese verrückte Komödie voller schwarzem Humor wurde auf dem Festival de Málaga 2016 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

 

ReMine, der letzte Aufstand der Minenarbeiter

Di, 09.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 101 min, OmeU, Regie: Marcos M. Merino

Im Jahre 2012 legten 4.000 asturische Minenarbeiter aus Protest gegen die radikalen Kurzungen der Regierung auf unbestimmte Zeit ihre Arbeit nieder. Dieser Dokumentarfilm begleitet die Minenarbeiter auf Augenhohe und zeigt aus nachster Nahe ihre unglaublichen Protestaktionen: z. B. lassen sie sich in einem 700m tiefen Stollen einschliesen und marschieren 500 Kilometer bis nach Madrid. Doch konnen sie den Lauf der Zeit nicht aufhalten.

Die Braut

Di, 09.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2015, 93min, OmdtU, Regie: Paula Ortiz

 

 

 

 

 

 

 

Die Inspiration fur diesen Film, fand die Regisseurin in dem Klassiker „Bluthochzeit“ von Federico Garcia Lorca: Eine Braut (Inma Cuesta) und ihr Brautigam (Asier Etxeandia) planen die Hochzeit. Doch die junge Frau liebt einen anderen: Seit ihrer Kindheit ist sie mit Leonardo wie durch ein unsichtbares Band verbunden. Doch Leonardo ist bereits verheiratet. Ein Film über Leidenschaft, unmögliche Liebe und den Kampf gegen Konventionen. 2016 würde dieses beeindruckende Liebesdrama mit zwei Goyas ausgezeichnet.

 

Flowers

Mi, 10.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 96 min, OV baskisch meU,
Regie: Jon Graño, José Mari Goenaga


Ane erhält jede Woche einen Blumenstrauß von einem anonymen Absender, immer zur gleichen Uhrzeit. Auch Lourdes und ihre Schwiegermutter erhalten Blumen, die ihnen Rätsel aufgeben: Wer bringt jede Woche einen Strauß zu der Stelle, an der jemand verunglückt ist, der ihnen viel bedeutet hat? In diesem großartig poetischen Film gerät das Leben dreier Frauen aus den Fugen, und vergessen geglaubte Gefühle werden wach.

Loreak wurde von Publikum und Kritik gefeiert und war für zwei Goyas nominiert. 2016 vertrat der Film Spanien bei der Verleihung der Oscars. Ausgezeichnet mit den Preisen Feroz (Madrid), San Jordi (Barcelona) und Cine Latino (Palm Springs). 

Frohes neues Jahr, Oma!

Mi, 10.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2011, 105 min, OV baskisch meU, Regie: Telmo Esnal

 

 

 

 

 

 

 

In dieser schwarzen Komodie portratiert der baskische Regisseur Telmo Esnal das Leben einer Familie aus der Mittelschicht. Maritxu und Joxemari haben eine Tochter und kummern sich seit Jahren um die Grosmutter Mari. Doch eines Tages hat Joxemari genug und versucht, die Alte heimlich in ein Altersheim abzuschieben. Doch der Plan scheitert und die Betroffenen beginnen, uber eine drastischere Losung nachzudenken. Ausgezeichnet als Bester Film im Festival Opera Prima von Tudela.

 

Sie starben über ihre Verhältnisse

Do, 11.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 100 min, OmeU, Regie: Isaki Lacuesta

Fünf Männer befinden sich in psychiatrischer Behandlung weil ihr Leben durch die Finanzkrise ruiniert wurde. Gemeinsam entwickeln sie einen verrückten Plan, um die spanische Wirtschaft zu retten und sich an jenen zu rächen, die für ihre Misere verantwortlich sind. Sie wollen den Direktor der Spanischen Zentralbank entführen und ihn dazu zu zwingen, alles wieder so zu machen, wie es früher war.

Eine wilde Komödie mit einer Top-Besetzung: Raúl Arévalo, Ángela Molina, Emma Suárez, Ariadna Gil, Segi López, Luis Tosar, Alber Pla, Jordi Vilches...

Die nächste Haut

Do, 11.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2016, 103 min, OV katalanisch meU, Regie: Isaki Lacuesta, Isa Campo

 

 

 

 

 

 

 


Ein verschollenes Kind taucht acht Jahre nach seinem Verschwinden als Jugendlicher wieder auf. Die Mutter (Emma Suarez) ist überwältigt, der Onkel (Sergi Lopez) misstrauisch: Ist Leo (Alex Monner) wirklich ihr damals verschwundener Gabriel? La próxima piel spielt in der Region der Pyrenäen und in Frankreich und führt den Zuschauer in eine rustikale, ja derbe Welt, in der Themen wie sexuelle Identität und Gewalt aufbrechen. Der Film hat vier Auszeichnungen auf dem Festival von Malaga, drei Preise San Jordi und einen Goya erhalten.

 

Alle Zeit der Welt

Fr, 12.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 90 min, OmeU, Regie: José Antonio Quirós


Der 40-jährige Fran ist ein erfolgloser Theaterschriftsteller und notorischer Hypochonder. Meistens sitzt er in seiner ungemütlichen Wohnung in Madrid und ist unzufrieden. Doch eines Tages beschließt Fran, in seine Heimat Asturien zurückzukehren. Dort hofft er, seinem Leben eine neue Richtung geben zu können.

Eine Mischung aus Drama und Komödie, Realität und Fiktion.

Ausgezeichnet mit dem Preis GAVA 2015 als Bester Regisseur Asturiens.

A la puta Straße – Nicht nur eine BARcelona

Fr, 12.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2015, 71 min, OmdtU, Regie: Anna Cervera

 

 

 

 

 

 

 

Am 1. November 2013 öffnete in Barcelona ein Tempel der Boheme seine Pforten zum letzten Mal: Die Bar „2° acto“, gelegen im Herzen des gotischen Viertels. An diesem Schauplatz trafen sich 20 Jahre lang die (Lebens-) Kunstler der Metropole: George Cervantes, Guru des Cannabis-Anbaus, Quico Palomar, Gründer der urbanen Theatergruppe „La Fura dels Baus“ oder Corvus, genialer Maler des Bezirks „Ciutat Vella“, sind nur einige der Stammgäste. Sie sind die letzten Zeugen des Barcelona-Undergrounds.

Dieser Film wurde u. a. prasentiert auf dem Festival Internacional de Cine Guadalajara, dem Festival Internacional de Cine Inusual de Buenos Aires und dem China Women’s Film Festival Peking. 

* in Anwesenheit der Regisseurin und des Hauptdarstellers

 

Guten Tag, Ramón

Sa, 13.05. / 18.30 Uhr, Filmgalerie *
Mex 2013, 121 min, OmdtU, Regie: Jorge Ramírez Suárez

 

* in Anwesenheit des Regisseurs

Der junge Mexikaner Ramón ist auf der Suche nach einem besseren Leben. Nachdem er vergeblich versucht hat, illegal in die USA einzureisen, landet er schließlich in Wiesbaden. Dort soll er bei der Tante eines Freundes unterkommen, doch trifft er sie nicht an. Nun muss er sich alleine in einem fremden Land durchschlagen. Er landet als Bettler auf der Straße, doch als er die Bekanntschaft einer netten älteren Dame macht, ändert sich alles.

Ausgezeichnet mit sieben Preisen der mexikanischen Filmkritik (2015), unter andern für den Besten Film und die Beste Regie.

Wedding in New York

So, 14.05. / 20.45 Uhr, Filmgalerie *
E 2015, 95 min, OmeU, Regie: Alber Ponte

 

 

 

 

 

 

Diese romantische Komodie des galicischen Regisseurs Alber Ponte beginnt und endet in einem kleinen galicischen Dorf, doch spielt der Grosteil der Handlung in New York: Carlos uberredet Gonzalo, ihn auf einer Hochzeit zu vertreten, um Zeit fur ein Date mit einer alten Flamme zu haben. Doch als Gonzalo sich in die Braut verliebt, ist das Chaos perfekt. Eine unterhaltsame Komodie mit beliebten Schauspielern wie Fran Grela und Gustavo Salmeron.

* in Anwesenheit des Regisseurs

 

 

Peppermint Frappé

Do, 18.05. / 18.00 Uhr
Zentralbibliothek der Universität Regensburg
E 1967, 92 min, OmeU, Regie: Carlos Saura

Ein Klassiker der spanischen Filmgeschichte, der 1968 in Berlin mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet wurde: Julián verliebt sich in die Frau seines Freundes Pablo. Doch obwohl die attraktive Frau (Geraldine Chaplin) ihn abblitzen lässt, entwickelt Julián eine Besessenheit, die allen zum Verhängnis wird.

„Am Beispiel des sexuell verklemmten Provinzarztes Julian, der aus Neid und unerfüllter Liebe zum Mörder wird, zeichnet Saura das Bild einer von Konventionen und Traditionen unterdrückten Gesellschaft, des frustrierten spanischen Bürgertums. Ein sehenswerter Film, der nicht ohne Grund Luis Buñuel gewidmet ist.“ Evangelischer Filmbeobachter.

Der längste Weg nach Hause

Fr, 07.07. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 80 min, OV katalanisch meU, Regie: Sergi Pérez

 

 

 

 

 

 

 

Was ist unser Zuhause? Vielleicht jener Ort, an dem wir uns sicher fuhlen. Seit langem verlässt Joel seine Wohnung nicht mehr, denn nur hier fuhlt er sich sicher. Doch als eines Tages ein halb verhungerter Hund vor seiner Tur steht, bleibt ihm nichts anderes übrig als hinaus zu gehen und Hilfe zu holen. Da merkt er, dass er seinen Schlüssel drinnen vergessen hat, und es beginnt eine Odyssee durch die Stadt.

Einer der besten spanischen Filme des Jahres: brillant, bedruckend, überwältigend und atemberaubend. (EL MUNDO) Ausgezeichnet mit dem Preis San Jordi für ein Erstlingswerk.

 

Schwarzes Brot

Sa, 08.07. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2010, 108 min, OmdtU, Regie: Agustí Villaronga


Diese bewegende Geschichte spielt im ländlichen Katalonien in der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg. Der Junge Andreu gehört zu den Verlierern des Krieges, denn seine Familie stand auf der falschen Seite. Eines Tages entdeckt er im Wald zwei Leichen. Sein Vater wird beschuldigt, die Morde begangen zu haben. Andreu beschließt, den wahren Täter zu finden. Bei seiner Suche entdeckt er, dass die Erwachsenen in einer düsteren Welt aus Lügen und falscher Moral leben.

Dieses mit 9 Goyas und 13 Gaudís ausgezeichnete Meisterwerk nach einem Roman von Emili Teixidor wurde als erster katalanisch-sprachiger Film als Kandidat für einen Oscar präsentiert.

Spuren von Sandelholz

So, 09.07. / 20.45 Uhr, Filmgalerie
E 2014, 95 min, OmeU, Regie: Maria Ripoll

 

 

 

 

 

 

 

Mina ist eine erfolgreiche indische Schauspielerin aus Mumbai. Sie kann ihre kleine Schwester Sita, von der sie nach dem Tod ihrer Mutter getrennt wurde, nicht vergessen. Dreisig Jahre später erfährt Mina, dass ihre Schwester Sita in Barcelona lebt. Sie heist jetzt Paula, ist Biologin und weis nichts von ihrer Vergangenheit. Paula unternimmt mit Hilfe von Prakash, einem attraktiven Inder, der Bollywood-Filme in Barcelona verkauft, eine Reise zu ihren eigenen Wurzeln.

Publikumspreis im Montreal World Film Festival (2014)