Im Land meiner Kinder

D/CH 2018, 92 min, OmdtU Regie: Darío Aguirre

15.10/ 20:45 und 1.11 /16:15 /Filmgalerie 

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Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten von Anfang an zu der Beziehung dazu. Innerhalb von 15 Jahren mussten insgesamt 10 Visa ausgestellt werden, damit er in Deutschland bleiben konnte. Eine Lange Spur aus Papierkram, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen verband Darío mit Deutschland und hielt ihn gleichzeitig auf Abstand. Doch eines Tages bietet ihm der Hamburger Bürger- meister Olaf Scholz persönlich die Einbürgerung an. Ist das eine Liebeserklärung? Die Frage beantwortet dieser zartironische Film, der dem Protagonisten aus dem Land seiner Eltern ins Land seiner Kinder folgt.

„Im Land meiner Kinder ist ein sanfter, nachdenklicher Film über eine Integration, die gerade deswegen gelungen ist, weil der Protagonist darauf beharrt, nicht dadurch definiert zu werden, was er für einen Pass besitzt.“ TAZ

Darío Aguirre (*1979 in Guaya- quil, Ecuador) begann 2001 ein Studium der visuellen Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Heute ist er erfolgreicher freier Autor und Regisseur. Er hat zahlreiche Kurzfilme, u.a. über das Thema seiner eigenen kulturellen Identität, gedreht. Cesars Grill (2013) wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. als bester Film auf dem EFF- NY-Festival New York 2015, und war teil der Retrospektive, die ihm cinEScultura 2016 gewidmet hat.

Filmfest Hamburg: Nominierung Sichtwechsel Filmpreis; 2018 (Deutschland-Premiere); Nordische Filmtage Lübeck; 2018, Santa Barbara International Film Festival.